12in12 – Spielend erfolgreich

Zwölf Projekte. Zwölf Monate. Ein Jahr voller sichtbarer Schritte.

12 in 12 – Spielend erfolgreich  ist mein Versuch, ein Jahr nicht einfach verstreichen zu lassen, sondern es bewusst in Bewegung zu setzen. Die Idee dahinter ist ebenso einfach wie herausfordernd: zwölf Monate, zwölf Projekte, zwölf neue Entwicklungslinien. Nicht irgendwann, nicht „wenn mal Zeit ist“, sondern jetzt. Monat für Monat entsteht etwas Neues – sichtbar, konkret und mit dem Anspruch, nicht nur Ideen zu sammeln, sondern sie wirklich in die Welt zu bringen.

Dabei geht es nicht darum, in Rekordzeit zwölf perfekte Meisterwerke abzuliefern. Im Gegenteil: 12 in 12 ist ein Gegenentwurf zum ewigen Vor-sich-hin-Planen. Es geht darum, Projekte in eine Form zu bringen, in der sie atmen, wachsen und Menschen erreichen können. Manche davon sind künstlerisch, manche handwerklich, manche digital, manche erzählerisch. Aber sie haben eines gemeinsam: Sie sollen nicht in der Schublade enden, sondern als echte Angebote, Welten und Formate sichtbar werden.

12 in 12 ist deshalb auch ein öffentliches Arbeitsjahr. Es zeigt, wie Ideen Gestalt annehmen, wie man ins Tun kommt, wie aus einem Gedanken ein Projekt, aus einem Projekt ein Format und aus einem Format vielleicht sogar ein neuer Weg wird. Dazu gehören Mut, Unfertigkeit, Improvisation und die Bereitschaft, nicht alles erst dann zu zeigen, wenn es makellos ist. Genau darin liegt die Kraft dieses Vorhabens: nicht auf Perfektion warten, sondern ins Machen kommen.

In diesem Jahr entstehen unter anderem neue Bühnenformate, Geschichtenwelten, Bücher, handwerkliche Ideen, digitale Projekte und sichtbare kreative Spuren. 12 in 12 ist damit nicht nur ein Projekt unter vielen, sondern der Rahmen, in dem vieles zusammenläuft – eine Art Werkstattjahr, Experimentierfeld und Entwicklungsmotor zugleich.

Zwölf Monate sind schneller vorbei, als man denkt. Also warum nicht zwölfmal den Versuch wagen, etwas Wirkliches daraus zu machen?

Im Kern folgt 12 in 12 derselben Frage, die viele meiner Arbeiten antreibt:

Wie entstehen Welten, die Menschen berühren, überraschen und wieder lebendig machen?

Dieses Projekt sucht darauf nicht eine einzige Antwort, sondern zwölf.