Fabula Rasa

Improvisationstheater zwischen Manege, Mutprobe und magischen Momenten

Fabula Rasa ist eine offene Amateurtheatergruppe für Improvisationstheater – und gerade darin liegt ihre besondere Stärke. Hier wird nicht auf Sicherheit gespielt, sondern auf Lebendigkeit. Mal entsteht ein Krimi, mal ein Märchenimpro, mal ein Weihnachtsabend voller unerwarteter Wendungen. Die Gruppe folgt keiner starren Form, sondern der Lust am Spiel, am Risiko und an der gemeinsamen Erfindung. Jede Aufführung ist eine Einladung, sich überraschen zu lassen.

Der Ton von Fabula Rasa hat etwas von einem edlen, leicht verrückten Zirkus: Manege frei für große Gefühle, absurde Wendungen, komische Figuren und die Schönheit des Augenblicks. Was die Gruppe auszeichnet, ist nicht Perfektion im glatten Sinn, sondern Mut, Präsenz und echtes Miteinander. Hier darf etwas schiefgehen, kippen, funkeln, berühren. Gerade aus diesem offenen Raum entstehen oft die stärksten Szenen – die komischen ebenso wie die stillen.

Fabula Rasa glaubt an das, was Improvisationstheater im Kern so stark macht: Vertrauen, Spielfreude und den Mut zum Scheitern. Denn genau dort, wo nicht alles abgesichert ist, beginnt häufig das wirklich Lebendige. Die Gruppe sucht nicht die makellose Vorführung, sondern den echten Moment – überraschend, wild, menschlich.

Keith Johnstone: „Dare to be dull.“

Dieser Gedanke passt wunderbar zu Fabula Rasa: nicht glänzen wollen um jeden Preis, sondern wirklich da sein, wirklich zuhören, wirklich spielen. Und genau daraus entsteht dann oft etwas, das größer ist als jede vorbereitete Pointe: ein berührender Augenblick, ein gemeinsames Lachen, eine absurde Szene, die man so nie hätte planen können. Fabula Rasaist Improvisationstheater als Einladung in die Manege des Unvorhersehbaren.